Alle gleich oder manche doch gleicher?

Um Bauten in den Vorgärten der historischen Marchetstraßen-Villen zu verhindern, wurde seinerzeit eine Verlegung der vorderen Baufluchtlinie vorgenommen. Nicht aber bei der betreffenden Liegenschaft, auf der nun gebaut wird. Für diese gilt bis heute eine Ausnahme.

Die Pikanterie dabei: Zwischen Bauwerber und dem Bürgermeister, der gleichzeitig als Baubehörde erster Instanz für Baubewilligungen in Baden verantwortlich ist, besteht ein familiäres Naheverhältnis.

Stellungnahme von ÖVP-Bgm. Szirucsek dazu: „Es handelt sich um ein untergeordnetes Nebengebäude, das die Sichtachse auf die Villa nicht stört.“ (BZ, Sept. 2019)

Die betreffende Liegenschaft liegt aber in Schutzzone 2 (Schutzzone mit schutzwürdigen Objekten). Für einen Bau bedarf es hier immerhin eines Schutzzonengutachtens oder einer positiven Stellungnahme eines Sachverständigen für Denkmalpflege.

„Da wir eine Gefahr für den Ensembleschutz in dieser bedeutenden Badener Villenstraße sehen, wollen wir Einsicht in das Schutzzonengutachten haben. Denn: Eine Schutzzone für schutzwürdige Objekte liegt nicht im Interesse eines einzelnen Bauwerbers, sondern im Interesse der Öffentlichkeit!“, so Gemeinderat Peter Koczan von der Bürgerliste „wir badener“.

Detail am Rande: Im Gegensatz zu anderen Bauvorhaben in Baden schweigt hier die Grüne Vizebürgermeisterin Krismer beharrlich! Warum wohl….?

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