Badens Tourismus soll wieder internationales Vorzeigemodell werden. Die beiden tragenden Säulen: Gesundheit und Kultur.

Badens Tourismus muss wieder Vorzeigemodell werden. Dazu sind folgende vier Maßnahmenbereiche erforderlich:

A) Baden soll das echte Baden bleiben

B) Baden soll wieder das werden, was es einmal war: Weltkurstadt!

C) Baden soll wieder Zentrum der Begegnung und Mittelpunkt der mondänen Gesellschaft sein

D) Weitere wichtige Maßnahmen

 

A) Baden soll das echte Baden bleiben

Das besondere „Badener Flair“ als Stärke und Alleinstellungsmerkmal. Authentizität und damit Individualität (anders als die Anderen!) als Geheimnis des Erfolges. Denn nur Authentizität schafft Glaubwürdigkeit! Das „Badener Flair“, das unsere Stadt so einzigartig macht, ist das Produkt ihrer Geschichte, das es zu betonen gilt. Was Baden so speziell macht, ist seine unverwechselbare Atmosphäre, die Wohlbefinden, Genuss und Lebensfreude vermittelt. – Eine ganz besondere Welt, wo Zeit eine andere Bedeutung hat. Und dieses einmalige, spürbare Lebens-Wohl-Gefühl der „heilen Welt“ – das „Badener Flair“ – ist die Marke Baden. Baden ist Erholungsoase, Auszeit-Destination, stressfreie Zone, ein Ort der Entschleunigung, Gemächlichkeit, Behaglichkeit und damit ein Gegenpol (Kontrapunkt) zum unsicheren, schnelllebigen, rastlosen Rest der Welt. In Baden darf man langsam sein, in Baden darf man faul sein: „Bei uns müssen Sie nichts tun. Nur sein.“ – Baden ist eine ganz besondere Welt, wo Zeit eine andere Bedeutung hat. – „Genießen Sie Ihre Sinne. Erleben Sie Ihre Träume. Baden ist Inspiration.“ – Baden. Flair oblige!

 

B) Baden soll wieder das werden, was es einmal war: Weltkurstadt!

  • Neupositionierung Badens als ganzheitsmedizinisches Kompetenzzentrum mit den Schwerpunkten „Schwefel“ und „Burnout-Prävention“
    • Internationales Forschungszentrum für Komplementärmedizin
    • Ärzte- und Therapeutenzentrum
    • Etablierung eines Kneippzentrums
    • Internationales Gesundheitsforum Baden (mehrtägiges und somit auch nächtigungsrelevantes Symposium)
    • Forschungspreis
  • Modernisierung des Kurzentrums (Kurmittelhauses)
  • Wiederbelebung der Badener Trinkkur
  • Kurmuseum im Kaiserhaus
  • Sauerhof als Leithotel im Badener Gesundheitstourismus
  • Baden soll „Royal Spa of Europe“ werden

 

C) Baden soll wieder Zentrum der Begegnung und Mittelpunkt der mondänen Gesellschaft sein

  • Beethovenstadt Baden
    Nach der Aufwertung des Beethovenhauses in der Rathausgasse, die wir bereits vor fünf Jahren gefordert hatten, sollen nun die nächsten Schritte folgen:

    • Neukonzipierung und internationale Neuausrichtung der Beethoventage Baden: ein multiartielles Beethoven-Festival zur Förderung von Nachwuchskünstlern mit Charity-Charakter (das Festival soll ein Benefizprojekt zugunsten von gehörlosen Menschen sein)
    • Beethovenfries für die Beethovenstadt Baden – die Stadt der Neunten
  • Kaiserliche Biedermeierstadt Baden
    • Ausbau des Kaiserfestes zu einem echten Badener Highlight (mit Biedermeier-Kirtag) (Beispiele sind Bad Gleichenberg und Bad Ischl)
    • Biedermeier-Kirtag in Baden
    • neue touristische Angebote: „Kaiserliche Sommerfrische“ und „Kaiserkur“ – Leben und Kuren wie der Kaiser anno dazumal
    • Kennenlernen der ehemaligen Kaiserstadt Baden im Rahmen des Kurmuseums
    • Kreation der „Badener Kaisertorte“ und des „Badener Kaiserkonfekts“: Ideenwettbewerb mit Einladung an alle Badener Konditoren
  • Mercedes-Stadt Baden – Der neue Tourismus-Schwerpunkt
    Mercedes Jellinek-Mercedes als neue Galionsfigur von Baden. – Die Bürgerliste „wir badener“ hat dazu ein ganzes Konzept ausgearbeitet. Die Namensgeberin der weltbekannten Automarke ist nicht nur in Baden aufgewachsen, sondern hier auch im Kurpark verewigt: Undine trägt ihr Konterfei. Die Geschichte von Mercedes-Benz ist untrennbar mit unserer Stadt verbunden: Baden bei Wien wird 1896 zum Ort der weltbewegenden Initialzündung.

    • Im Rahmen dieses Tourismus-Schwerpunktes bekäme die Badener Trabrennbahn eine enorme Aufwertung. Der Event wäre ein internationaler und hieße „Pferdestärken in Baden“. Generell gilt punkto Marketing dieses Badener Juwels: die deutsche Schwesternstadt Baden-Baden als Vorbild nehmen. Die Stadt Baden ist aufgefordert, den Trabrennverein und damit diese traditionsreiche Institution zu unterstützen.
  • Operettenmetropole Baden
    • Etablierung einer jährlichen Operetten-Ausstellung
    • Veranstaltung eines jährlichen Operettenfestes als Publikumsmagnet – die ganze Stadt ist an diesem Tag Operette – Ganz Baden ist Bühne!
    • Einrichtung eines ganzjährigen, örtlich rotierenden Operettenheurigens
    • Wiederbelebung des Badener Operettenballs (möglich als Kostümball)
    • Die Romantik verbindet die Operettenmetropole mit der Rosenstadt Baden, die mit dem wunderbaren Rosarium, dem beliebten Rosenfest und den Badener Rosentagen sehr gut in Szene gesetzt wird.
  • Casino-Stadt Baden
    Etablierung des ersten österreichischen Glücksspielmuseums mit Hilfe privater Investoren zur Betonung und Stärkung des Casino-Standortes Baden
  • Weinstadt Baden
    • Neuausrichtung der Badener Traubenkurwochen
    • Versendung des Badener Heurigenkalenders an jeden Haushalt in Baden und Umgebung
    • „Badener Achterlfahrt“ mit dem Zeiserlwagen auf der „Via Vino“
    • Etablierung eines Weinmuseums als Ergänzung zur Badener Hauervinothek

=> Kultur muss zum Kulturerlebnis und damit zum Wirtschaftsfaktor werden.

 

D) Weitere wichtige Maßnahmen

  • Themenschwerpunkt spezifische Erkundung und Eroberung neuer Tourismuszielgruppen und -märkte
  • Kulturbotschafter für Baden
  • Begrünung und damit Verschönerung der Innenstadt (Fußgängerzone inkl. Josefsplatz)
  • Befestigung der Kurpark-Hauptallee (mit schönen Pflastersteinen)
  • Zwecks Verschönerung des Stadtbildes:
    • Erarbeitung von attraktiven Fassaden-Förderrichtlinien, die einen echten Investitionsanreiz für Hauseigentümer und Geschäftsleute darstellen (inklusive Erhöhung des Förderprozentsatzes und des Höchstförderbetrages; inklusive Regelung für durch Vandalismus beschmierte Hausfassaden, weil diese Schäden nicht versicherbar sind)
    • Ernennung eines ehrenamtlichen Stadtbildgemeinderates
    • falls der Fassadenanstrich des Beethovenhauses in der Rathausgasse weiterhin fleckig bleibt => Neuanstrich
  • Parkraumschaffung in der Innenstadt und beim Doblhoffpark
  • zukunftsweisende Neugestaltung des Brusattiplatzes (eventuell Cityarkade)
  • Errichtung eines entsprechend großen und ansprechenden Veranstaltungssaales
  • Positionierung Badens im Advent als „Engel- und Christkindlstadt“ mit festlichem Christkindleinzug als Höhepunkt – Schaufenster der Innenstadtgeschäfte als Adventkalender
  • Veranstaltungsreihen:
    • Badener Philosophicum – Nacht der Philosophie – Dialog im Café
    • Max Reinhardt-Literaturtage
    • Rätsel-Challenge Baden
    • Badener Art & Fashion-Night
    • Salon Fledermaus: Der Treffpunkt für Modebegeisterte
  • Ausweitung des Badener Faschingsumzugs zum „Badener Carneval“
  • Aufwertung des Naherholungsgebietes Helenental (inkl. Machbarkeitsstudie bzgl. attraktiver Nutzung des Schwechatbettes)
  • Baden als Drehort – Anwerbung von Film- und Fernsehproduktionen als wichtige PR-Maßnahme
  • Briefmarke „Baden bei Wien“ als Werbemaßnahme
  • Badener Maskottchen
  • Touristen-Baden-Card analog zur NÖ Card
  • professionelle Reisegruppenbetreuung / Organisation von Pressereisen