Beethoven als Schwerpunkt wurde noch 2009 abgelehnt!

Nachfolgender Dringlichkeitsantrag der Bürgerliste „wir badener“ zur Gemeinderatssitzung vom 29.09.2009 wurde abgelehnt.


Betrifft:

Neue Schwerpunkte im Badener Tourismus

Sachverhalt:
Beethoven ist gerade im Tourismus eine Riesenchance für Baden, die gerade jetzt – angesichts zunehmender Konkurrenz im Gesundheitstourismus, sinkender Nächtigungszahlen und der immer schlechter werdenden Finanzlage der Krankenkassen – genutzt werden sollte.
Schließlich ist der Name „Beethoven“ mit Baden untrennbar verbunden („Neunte“!), hat einen unbezahlbaren Marktwert und ist ein internationaler Werbeträger.
Was Mozart für Salzburg ist, soll Beethoven für Baden werden.
Die „Beethoven-Stadt Baden“ würde nicht nur den biedermeierlichen Charakter unserer Heimatstadt, sondern auch das „Badener Flair“, das Baden so einzigartig macht, betonen.

Zahlreiche Maßnahmen sind freilich erforderlich, um Baden als Beethoven-Destination international zu positionieren. Neben Marketingmaßnahmen wie einer abgestimmten Werbelinie sind es Infrastrukturmaßnahmen, die erforderlich sind, wie z.B.:

  • Aufwertung des Beethoven-Hauses in der Rathausgasse durch Belebung der Dauerausstellung im ersten Stock und Installierung eines „Beethovensalons“* in den derzeit leerstehenden Räumlichkeiten im Erdgeschoß;
  • Installierung eines interaktiven Beethoven- und Biedermeiermuseums;
  • Wiederaufnahme und internationale Neuausrichtung der „Badener Beethoventage“ (jährliche Durchführung!);
  • Beethovens Oper „Fidelio“ als jährlicher Fixpunkt (à la „Jedermann“ in Salzburg).

Auch die Kaiserstadt Baden soll in den Vordergrund treten. Erfreulicherweise war in der Zeitung zu lesen, dass nun angedacht wird, im Kaiserhaus entsprechende Schauräume einzurichten, um das Kaiserhaus und damit die Kaiserstadt Baden in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Wichtig ist auch in diesem Fall eine wirkungsvolle Vermarktung. Eine mögliche Maßnahme dabei ist ein prächtiges, glanzvolles „Kaiserfest“. Bad Ischl zeigt vor, wie es gehen kann. Dort nimmt man den Geburtstag Kaiser Franz Josefs zum Anlass, um die Stadt in den Mittelpunkt Österreichs zu rücken. Ein eindrucksvolles Programm wird geboten, inklusive „Kaiserbummel“ durch die Bad Ischler Geschäftswelt. Damit erreicht man Konzentration auf das, was Baden so einzigartig macht, nämlich das „Badener Flair“, das mit der Biedermeier-, Operetten- und Kaiserstadt Baden untrennbar verbunden ist.

*Bei diesem ´Beethovensalon´ würde es sich um eine Boutique mit diversen käuflich erwerbbaren Beethoven-Souvenirs (wie z.B. auch Faksimile-Ausgaben der ´Ode an die Freude´) handeln, die gleichzeitig auch als zentrale Informationsstelle zum Thema ´Beethoven und Baden´ (Wissenswertes; Angebote wie z.B. ein ´Badener Beethoven-Spaziergang´; kulturelle Schwerpunkte etc.) fungieren sollte.

Beschluss:
Zwecks Erarbeitung eines Konzepts zum Thema „Neue Schwerpunkte im Badener Tourismus“ wird ehestens ein Arbeitskreis mit Vertretern aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen eingerichtet, zu dem sowohl Beamte der Stadtgemeinde Baden als auch externe Fachleute beigezogen werden können.

Begründung der Dringlichkeit:
Die Dringlichkeit begründet sich in den sinkenden Nächtigungszahlen sowie in der finanziellen Entwicklung des Krankenkassenwesens und in der Notwendigkeit nach einer internationalen Neupositionierung der Stadt Baden im Tourismus.

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