August Breininger: Betreutes Wohnen ja, aber ohne fünfstöckigen Koloss!

Stadtrat August Breininger (Bürgerliste „wir badener“): „Gegen ´Betreutes Wohnen´ ist selbstverständlich nichts einzuwenden. Im Gegenteil! Ein solches Projekt ist sehr begrüßenswert. Im konkreten Fall geht es aber um die Dimension. – Eine Dimension, wo aus gegebenem Anlass sogar der Bebauungsplan geändert werden soll. Ich frage die Verantwortlichen: ´Sind fünf Stockwerke und eine Gebäudehöhe von bis zu 14 Metern wirklich angebracht?´ Ich denke, es ist weder im Sinne der beschlossenen Bausperre noch im Sinne der künftigen Bewohner dieser Anlage, noch im Sinne der Anrainer, einen solchen Koloss mitten in der Stadt (Wassergasse 14, hinter dem Billa-Markt) zu errichten. Der Badener Gemeinderat hat sich schließlich für die Erhaltung der siedlungstypischen Grünstrukturen und damit auch für den Schutz der im Stadtzentrum ohnedies nur spärlich vorhandenen Grünräume ausgesprochen. So heißt es auf der Website der Stadtgemeinde Baden wortwörtlich:

Badens Grünräume und Wohnqualität zu erhalten bedeutet Lebensqualität zu steigern! Badens Grünräume und damit die hohe Wohnqualität in der Stadt zu erhalten, ist ein zentrales Anliegen der Badenerinnen und Badener und damit ein Auftrag für Badens Stadtpolitik. … Konkret bedeutet dies, dass gerade die für Baden so typischen Gärten und Grünräume erhalten bleiben sollen und zwar auch dann, wenn sie als Bauland ausgewiesen sind. Dazu Baustadtrat Gehrer (ÖVP, Anm.): „Badens hohe Lebensqualität fußt nicht zuletzt auf seinen weitläufigen Grünflächen. Diese gilt es auch für unsere Kinder und Kindeskinder zu erhalten.“ (Quelle: http://www.baden.at/de/unsere-stadt/bauen-wohnen/bauen/bausperren.html)

Ich lehne daher eine weitere Verbauung von Grünflächen in dieser Dimension im Stadtzentrum Badens ab. Es wird auch nicht gelingen, mit diesem neuen Bauprojekt von den Plänen Trostgasse (Umwidmung ehem. Seminarhotel) und Sauerhof (drei Zubauten im Park) abzulenken.
Auch der geplante Verbindungsweg erscheint sinn- und funktionslos, da er derzeit ein ´Sackweg´ ist, also nicht bis zum Josefsplatz durchgängig ist. Und selbst als durchgängiger Verbindungsweg wäre er nicht unbedingt zu befürworten, da er für die Frequenz der Geschäfte in der Wassergasse/Breyerstraße sicher nicht förderlich, wenn nicht sogar schädlich wäre.

Und zum Abschluss ein nicht unwesentlicher Appell: Damit die Stadt Baden sicher gehen kann, dass in der Wassergasse tatsächlich ´Betreutes Wohnen´ entsteht, empfehle ich dringend einen Widmungszusatz (den das Gesetz ermöglicht), sodass die vom Zubau betroffene Fläche die Widmung ´Bauland-Kerngebiet-Betreutes Wohnen´ aufweist.
Angesichts der derzeitigen Baupolitik im Badener Rathaus ist eines sicher: Den vielen Badener Bürgern, die sich für den Erhalt Badens engagieren, wird auch in Zukunft nicht langweilig!“

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