Bildungs- und Freizeitcampus JA, Standort mit großem Fragezeichen

Nun wurden die Pläne zu diesem Vorhaben bekannt, abrufbar auf der Homepage der ÖVP Baden. Danach soll tatsächlich Folgendes passieren:

  • HBLA unmittelbar vis-à-vis der Wohnungen Emil Kraft-Gasse 15 und 17!
  • Parkdeck vis-à-vis der Wohnungen Emil Kraft-Gasse 19!
  • Verbindungswege zwischen den Schulen durch die Wohnhausanlagen – davon betroffen sind vor allem die Wohnungen Emil Kraft-Gasse 17 und 19!

„Wenn das kein Faschingsscherz, sondern der volle Ernst der ÖVP Baden ist, dann haben die betroffenen Anrainer die uneingeschränkte Unterstützung der Bürgerliste ´wir badener´ zur Abänderung bzw. örtlichen Verlegung dieses geplanten Projekts“, verspricht Listenchef Stadtrat Jowi Trenner.


Wieder einmal keine Bürgereinbindung!

Vorweg stellt sich die Frage: Wieder einmal nur eine ÖVP-Ankündigung kurz vor den Gemeinderatswahlen und damit eine Seifenblase?

Denn nicht umgesetzte Ankündigungen gab es von der Badener ÖVP schon viele: Wir erinnern an die Trendsporthalle, vom Universitätscampus bis hin zu Hollywood-Filmstudios auf dem Martinek-Kasernen-Areal, Startwohnungen in der oberen Braitnerstraße, betreutes Wohnen, eine FH für Sozialberufe, Eventhalle am Haidhof, 5-Sterne-Hotel, Belebungsprojekt untere Wassergasse etc.

„Das Helenenheim in der Wiener Straße und das dahinterliegend zugehörige Grundareal ist ob der guten Nahversorgung und Verkehrsanbindung bestens geeignet für ein Mehrgenerationen-Wohnen. So hat die Bürgerliste immer wieder einen Mix aus günstigen Seniorenwohnungen (leistbares betreutes Wohnen) und Startwohnungen (für junge Badener/innen und Jungfamilien) auf dieser Liegenschaft gefordert, wozu natürlich Verhandlungen mit dem Grundeigentümer, dem Land NÖ, notwendig gewesen wären: Kauf-, Pacht- oder Baurechtsvertrag oder ein Co-Projekt zwischen Stadt und Land“, so Stadtrat Jowi Trenner.

„Aus den Medien haben wir nun erfahren, dass auf diesem Areal ein Schulcampus mit Freizeiteinrichtungen angedacht wird. Das ist freilich eine alternative Nutzung dieses kostbaren Grundstücks. Allerdings stellen sich dabei folgende Fragen:

  • Wurden die betroffenen Anrainer in das Projekt miteingebunden?
  • Wurden die betroffenen Schulen in das Projekt miteingebunden?
  • Wie soll das zusätzliche Verkehrsaufkommen (v.a. Lehrer und Schüler, die mit dem Auto unterwegs sind) bewältigt werden?“, fragt der Bürgerlistenchef.

„Sinnvoller wäre es jedenfalls, zuerst Gespräche mit dem Verteidigungsministerium betreffend das Martinek-Kasernen-Areal abzuwarten, um die für Baden bestmögliche Gesamtlösung hinsichtlich Bildungscampus, Sportzentrum, Start- und Seniorenwohnungen auszuarbeiten“, Trenner abschließend.

In BADEN muss wieder der BÜRGER das SAGEN haben!