Bürgerliste fordert sofortiges AUS für Fotofestival-Subventionen

Da wurden gigantische Zahlen in den Raum gestellt, zuletzt war sogar von 266.751 Fotofestival-Besuchern die Rede, ein angebliches Plus von 41% gegenüber 2018. Nur für die Badener Hotellerie und damit für die Tourismusstadt Baden ist davon nichts übriggeblieben. Das belegen nun die aktuellen Nächtigungszahlen.

„Vergleicht man nämlich diese für die Fotofest-Monate Juni bis September ergibt sich ein trauriges Bild: Gegenüber 2018 musste die Stadt 4.377 Nächtigungen einbüßen, was einem Minus von 2,73% entspricht (Quelle: Statistik Austria). Die Bürgerliste hat ob der kolportierten Fotofest-Besucherzahlen schon einmal gefragt ´Sag´ mir, wo die Gäste sind, wo sind sie nur geblieben´ (angelehnt an das berühmte Lied von Marlene Dietrich). Die Nächtigungszahlen beweisen nun, dass wir mit dieser Frage Recht hatten!“, so Klubobfrau StR Christine Witty („wir badener“).

„Das von ÖVP, Grünen und NEOS hochgepriesene Tourismuspferd hat sich somit als Seifenblase entpuppt, und zwar als Luxus-Seifenblase! – Alleine für 2019 wurden 360.000 Euro (!) aus der Stadtkassa genehmigt, da sind aber die Landesförderungen noch gar nicht miteingerechnet. Und was mit diesen Steuergeld-Beträgen tatsächlich passiert, ist noch dazu der Kontrolle des Gemeinderates entzogen, weil die dreifärbige Stadtregierung eine undurchsichtige private Vereinskonstruktion gewählt hat, wo nicht einmal der städtische Prüfungsausschuss Einblick hat, dafür aber die Gattin des Vereinsobmannes, der das Ganze natürlich nicht gratis macht, die Kassierin ist“, erinnert Bürgerlistenchef StR Jowi Trenner.

„Die Bürgerliste fordert daher das sofortige AUS für die Fotofestival-Subventionen. Mit diesen Hunderttausenden von Euros sollen in Zusammenarbeit mit der Badener Hotellerie und dem Handel touristische Maßnahmen entwickelt und finanziert werden, die Badens Nächtigungszahlen wieder kontinuierlich nach oben bringen. Darüber hinaus werden wir den Rechnungshof und die Gemeindeaufsicht informieren“, so die beiden Bürgerlistenmandatare abschließend.

Interessant dazu die ÖVP-Reaktion: Ganz nach dem Motto „Was nicht sein darf, kann nicht sein!“ gab es seitens des Rathauses eine bemerkenswerte Erläuterung zu den amtlichen Nächtigungszahlen der Statistik Austria: „Es stellte sich heraus, dass einer der größten Badener Beherbergungsbetriebe ein EDV-Problem hatte und die automatische elektronische Gästemeldung nicht erfolgte. Der Betrieb habe mittlerweile die Zahlen im Oktober nachgemeldet, weshalb in dem Monat nun fast 8.000 Nächtigungen mehr aufscheinen.“ (Quelle: https://www.noen.at/baden)

Der Haken dabei: Wenn diese zusätzlichen 8.000 Nächtigungen bereits im Oktober an die Statistik Austria nachgemeldet wurden, dann würden diese auch schon jetzt – weil es ein klares Procedere gibt – in den Nächtigungszahlen der Statistik Austria aufscheinen, abhängig vom Übermittlungsdatum im August und/oder im September, was sie aber nicht tun!
Hier die Übersicht der amtlichen Nächtigungszahlen der Statistik Austria: Nächtigungen Statistik Austria_25.11.2019_nach Monaten aufgesplittet_aufbereitet

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