Eislaufplatz: Jetzt sollen Badener Bürger darüber entscheiden!

Der von Bgm. Staska zugesagte Eislaufplatz ist nicht im Budget 2015 berücksichtigt
Bürgerliste “wir badener” fordert Volksbefragung

„Ein Jahr ist es nun her, dass der 1.800m² große Badener Eislaufplatz von der ÖVP/Grünen-Stadtkoalition geschlossen und durch eine 264m² kleine und 89.000 Euro teure Plastikeisfläche auf dem Josefsplatz ersetzt wurde. Vor allem Kindern und Jugendlichen hat man damit eine sinnvolle Freizeitgestaltung und Spaß machende Sportbetätigung genommen. Ein Armutszeugnis für den verantwortlichen Sportreferenten Bgm. Kurt Staska“, so Bürgerlistenchef Stadtrat Jowi Trenner.

„Vor sechs Monaten, nachdem die Bürgerliste ´wir badener´ eine Volksbefragung zu diesem Thema gefordert hatte, sagte Bgm. Kurt Staska einen Eislaufplatz aufgrund des eindeutigen Ergebnisses einer von ihm in Auftrag gegebenen Online-Sportumfrage zu (´Eislaufen´ wurde unter ´sehr wichtig´ an erste Stelle gereiht!). Nun steht die nächste Wintersaison vor der Türe, geschehen ist aber nichts“, erinnert Trenner an das Versprechen von Staska.

„Auch im vorliegenden Stadtbudget für 2015 findet ein Eislaufplatz keine Berücksichtigung. Enthalten ist lediglich eine Machbarkeits- und Bebauungsstudie (50.000 Euro) für eine Trendsporthalle, also für ´neue, trendige Sportarten´, wie Staska in einer Presseaussendung wortwörtlich betont. Wo also bleiben der Eislaufplatz und damit das von Staska gegebene Versprechen? – Die Badenerinnen und Badener sollen jedenfalls in dieser Angelegenheit nicht länger hingehalten werden.
Daher soll eine Volksbefragung
(gemäß § 63 NÖ Gemeindeordnung 1973) im Zuge der Gemeinderatswahlen am 25. Jänner 2015 endgültig darüber entscheiden, ob in Baden wieder ein mit Echteis vergleichbarer Eislaufplatz (eine sogenannte ´Kunsteisbahn´) kommen soll oder nicht, zumal
1.) es sich hierbei um ein finanzielles Großprojekt handelt und
2.) an dieser heuer im Frühjahr durchgeführten Online-Sportumfrage lediglich 3,2% aller Wahlberechtigten (23.987 – Stand GR-Wahlen 2010) teilgenommen haben“, fordert Trenner.


KOMMENTAR: Leider wurde seitens der ÖVP unserer Forderung nicht nachgekommen. Eine Volksbefragung am 25. Jänner 2015 konnte daher vom Gemeinderat nicht angeordnet werden.