Fühlen sich Krismer & Staska in ihren Geschäften durch Trenner gestört?

ÖVP-Wunschdenken bezüglich Trenner eröffnet diese Frage

„Staska ist mit Grund nervös. Passiert ihm doch ein Fehler nach dem anderen. Bei der Martinek-Kaserne hat er nun den Vogel abgeschossen und entpuppte sich als diplomatisches Untalent. In einer so entscheidenden Frage wie der Reaktivierung der Martinek-Kaserne den Minister medial unter Druck zu setzen, zeugt entweder von politischer Dummheit oder von Arroganz. Dass das nachfolgende Schreiben des Verteidigungsministeriums eine elegante Antwort für die Terminabsage des Bundesministers beinhaltet, ist doch klar. Die Entgleisung Staskas & Krismers kann ja schlecht als Grund angeführt werden…“, erläutert Stadtrat Jowi Trenner (Bürgerliste „wir badener“) einleitend.

„Aber das ÖVP-Wunschdenken nach meinem Aus eröffnet eine neue Frage: Fühlen sich Krismer & Staska in ihren Geschäften durch mich gestört? Wenn man nämlich das Verhalten der beiden in der Martinek-Kasernen-Angelegenheit beobachtet, könnte man durchaus zu diesem Schluss kommen. Schließlich lagen bereits interessante Projekte von ernsthaften Investoren auf dem Tisch. Aber das zuständige Gremium, der Martinek-Kasernen-Arbeitskreis, wurde darüber nicht informiert. Ich frage mich, warum? Krismer & Staska wollen hier wohl ihr eigenes Süppchen kochen. Denn wie kommt es sonst, dass der Martinek-Kasernen-Arbeitskreis seit 2,5 Jahren nicht einberufen wurde, daher auch nicht getagt hat und über keine Angebote und Entwicklungen informiert wird? Das ist nicht im Interesse der Stadt und ihrer Bürger. Meine Rücktrittsforderung kann ich daher nur wiederholen. Ein weiterer Grund ist, dass der Bürgermeister seine Vizebürgermeisterin nicht im Griff hat, sonst wäre es nicht möglich, dass Frau Krismer in Sachen Martinek-Kaserne medial und stadtschädlich vorprescht. Diese traurige Tatsache zeigt, dass es Frau Krismer nicht um die Stadt Baden geht. Der militärische Standort Martinek-Kaserne hat nämlich absolute Priorität, alleine schon aus Gründen der Sicherheit“, schließt Trenner.

Die Klubobfrau der Bürgerliste „wir badener“, Stadträtin Christine Witty, zum ÖVP-Wunschdenken bezüglich Trenner:
„Diese seltsame Presseaussendung basiert auf einem ÖVP-Wunschdenken, das nicht in Erfüllung gehen wird. Denn warum sollte die erfolgreichste Bürgerliste der Stadt, die seit ihrem Bestehen (2005) die Mandatszahl von fünf auf zehn verdoppeln konnte, ihren Erfolgsgaranten tauschen? Trenner ist nicht nur überzeugter Badener, sondern versteht sich vor allem als Anwalt der Bürger. Der Erfolg gibt ihm und seiner Arbeit Recht! Während die ÖVP in derselben Zeit gleich sechs (!) Mandate verloren hat, ist es der Bürgerliste gelungen, ihr Erfolgsteam beachtlich zu vergrößern. Dass Trenners Politik sogar so prominente Namen wie August Breininger überzeugen konnte, macht die Bürgerliste sehr stolz.“