Keine Zerstückelung des Martinek-Kasernen-Areals!

Das Martinek-Kasernen-Areal ist die größte Stadtentwicklungschance für Baden seit Jahrzehnten. Doch die schwarz-grün-pinke Stadtregierung schläft, wie bei so vielen wichtigen Zukunftsfragen unserer Stadt. Die aufgrund eines Bürgerlisten-Antrages gebildete Arbeitsgruppe tagte das letzte Mal vor fünf (!) Jahren.
“Vor Alleingängen in dieser Frage kann im Interesse der beiden betroffenen Gemeinden Baden und Sooß nur gewarnt werden. Um dort ein Gesamtkonzept verwirklichen zu können, darf das 402.000 m² große Areal keinesfalls eine Zerstückelung erfahren. Dieses Entwicklungsprojekt muss nach den Gemeinderatswahlen unbedingt zur ´causa prima´ erklärt werden”, fordert Listenchef Stadtrat Jowi Trenner.

Stadt soll Areal kaufen

Die Stadt soll am besten das Areal käuflich erwerben. Unbedingte Voraussetzung dafür ist die Einbindung der Badener Bevölkerung per Volksbefragung. Geben die Badener/innen für einen Kauf durch die Stadt grünes Licht, muss gemeinsam mit allen Gemeinderatsfraktionen ein Projekt- und Finanzplan erstellt werden. Selbstverständlich gibt es verschiedene Finanzierungsmodelle. Eine Möglichkeit ist ein Drei-Säulen-Modell:  A) Fördergelder (Land, Bund, EU);  B) Darlehen eines oder mehrerer Kreditinstitute; C) Beteiligung von Investitions-interessierten Badener Bürgern (am besten durch ein Gesellschaftsbeteiligungsmodell und/oder durch Unternehmensanleihen).

Die Vorteile dabei: 1.) Die Stadt entscheidet, was mit dem Kasernenareal geschieht. 2.) Grund & Boden ist – gerade in Zeiten wie diesen – Gold wert! Dieser Boden sogar doppelt: Denn im Falle einer Umwidmung ist das Areal über Nacht um ein Vielfaches mehr wert als derzeit. Das kann für alle Badener Bürger, die sich an diesem Projekt finanziell beteiligen, eine große Chance sein, ebenso für die Stadt, die damit ihr Budget sanieren kann.