Löwenbrücke: Schildbürgerstreich der Stadtkoalition!

Kommt für Bgm. Staska Denkmalschutz wie gerufen?

In der Gemeinderatssitzung vom 29.09.2015 musste Bürgermeister Kurt Staska zugeben, dass die Kaiser Franz Joseph Brücke, im Volksmund „Löwenbrücke“ genannt, noch nicht unter Denkmalschutz steht. Das Bundesdenkmalamt hat nur eine Absichtserklärung zur Unterschutzstellung übermittelt, zu der nun die Stadtgemeinde spät, aber doch Stellung genommen hat.

Interessant ist, dass ohne Prüfung aller zur Diskussion stehenden Varianten und damit ohne Wissen darüber, wohin eigentlich die Reise geht, weitere 110.000 Euro Ausgaben beschlossen wurden.

Den Gedanken an eine neue und langfristig sicher kostengünstigere Brücke mit Wiederanbringung aller historischen Aufsätze und Verschönerungselemente will die Stadtregierung offensichtlich gar nicht weiterverfolgen, da man ja laut Bgm. Staska gegen den Denkmalschutz ohnehin nichts machen kann. „Oder vielmehr machen will?“, mutmaßt Gemeinderat Wolfgang Pristou von der Bürgerliste „wir badener“. Eine solche Argumentation erweckt zwangsläufig den Eindruck, dass der verantwortlichen Stadtkoalition der Denkmalschutz wie gerufen kommt…

Nun ist einer Presseaussendung des Rathauses zu entnehmen, dass bei der Löwenbrücke durch „… rasches Handeln unnötige Kosten gespart werden sollen…“.
Dazu meint GR Wolfgang Pristou von der Bürgerliste „wir badener“: „Klingt gut, geschieht aber nicht!“

Denn: In der Gemeinderatssitzung vom 29. September 2015 wurde die Beauftragung eines renommierten Stahlbaustatikers zur Ausarbeitung eines Sanierungskonzeptes beschlossen. Nur allzu logisch ist es daher, weitere Ausgaben hintanzuhalten, bis dieses Sanierungskonzept samt Kosten auf dem Tisch liegt.

„Das Konzept liegt noch nicht vor, aber es werden weitere 110.000 Euro für Korrosionsschutzarbeiten verbraten, ohne zu wissen, was und wie die Brücke sinnvoll zu sanieren ist“, erläutert der Mandatar kopfschüttelnd. Von einer neuen und eventuell sogar kostengünstigeren Brücke mit Wiederanbringung aller historischen Aufsätze habe man sich gedanklich offensichtlich schon ganz verabschiedet, weil die Stadtkoalition den in Aussicht gestellten Denkmalschutz wohl ergeben hinnimmt. „Das nennt dann die verantwortliche schwarz-grün-rosa Stadtregierung ´unnötige Kosten sparen´. Ein Schildbürgerstreich sondergleichen!“, der Bürgerlistenmandatar verärgert.

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