Neue Plakatserie: In Baden läuft vieles verkehrt

Das erste Plakat kennen Sie schon: „Krismer unter der Gelddusche“ als Symbol für die Geldgier der Grünen in Baden.

Zur Erinnerung: Badens Grüne haben lediglich 5 Mandate und sind nur viertstärkste Fraktion im Gemeinderat, haben aber im Verhältnis mehr bezahlte Funktionen als beispielsweise die Bürgerliste „Wir Badener“ mit doppelt so vielen Mandaten. Warum das möglich ist? – Weil die Grünen, um maximal abzukassieren, Politämter trennen (Stadtrat und Ausschussvorsitz), und die ÖVP in Baden mitspielt.
Die Zeche (140.000 Euro Mehrkosten) aber zahlt der Bürger! – Er muss dafür brennen, nur weil manche nicht genug bekommen können! Die Gier ist eben ein Luder…

Nun geht es weiter…

Pinker Postenschacher auf Kosten der Steuerzahler
Das Amtsverständnis des einzigen NEOS-Mandatars in Baden ist das beste Beispiel dafür, warum die Bürger/innen in unserem Land immer politikverdrossener werden. Hofer-Gruber meinte noch vor den Gemeinderatswahlen 2015: „Wir müssen endlich weg vom System ´Selbstbedienungsladen´“ (BZ, März 2014). Sowie aber Hofer-Gruber selbst am Futtertrog saß, war der Selbstbedienungsladen wieder eröffnet…

Der pinkfarbene Mandatar ist eine Ein-Mann-Fraktion, weil NEOS nur ein Mandat geschafft hat. Er bekam aber dennoch einen gut bezahlten Ausschussvorsitz, und zwar von den Grünen. Und die Grünen bekamen zum Ausgleich einen zweiten Stadtrat. Dieser Postenschacher kostet dem Steuerzahler insgesamt rd. 500.000 Euro über die Gemeinderatsperiode, davon alleine 70.000 Euro der Ausschussvorsitz für den NEOS-Mann!

Und wozu das Ganze? – Damit ÖVP und Grüne mit Hilfe des NEOS-Mandatars 21 Stimmen und damit die Mehrheit im Gemeinderat haben. So können sie ihre Anträge mühelos durchboxen. Und der NEOS-Solo-Mandatar Hofer-Gruber kassiert – neben einem fürstlichen Landtagsabgeordnetensalär von 7000 Euro monatlich – Länge mal Breite. Übrig bleibt der Badener Bürger und Steuerzahler, der dafür blechen muss!

Grüner Machtrausch mit Rollentausch
Die ÖVP in Baden war noch nie so führungsschwach wie jetzt. Das von ihr erzeugte politische Vakuum nützt Krismer von den Grünen voll aus. Diese agiert nicht als Vize-, sondern als Möchtegern-Bürgermeisterin. So muss man mitansehen, wie die Grünen die ÖVP vor sich hertreiben. Wer schon einmal eine Gemeinderatssitzung live miterlebt hat, weiß das…