Poller für FUZO: Warum verschweigt ÖVP-Bgm. Szirucsek den wahren Hintergrund?

Im außerordentlichen Voranschlag heißt es unter „Altstadterhaltung und Ortsbildpflege“ (!):
Zur Verbesserung der Zufahrtskontrolle sollen im Bereich der Einfahrten in die Fußgängerzone versenkbare Poller errichtet werden.
Für diese Maßnahme wurde ein Betrag von Euro 250.000,- vorgesehen.

Jahrzehntelang ist die FUZO Baden ohne Poller ausgekommen. Warum also gerade jetzt die Installation dieser Barrieren?

Diese Maßnahme erfolgt aufgrund einer dringenden Empfehlung der EU:
Nach Ansicht der Brüsseler EU-Kommission müssen Städte und Gemeinden künftig deutlich mehr tun, um sich gegen terroristische Angriffe zu schützen. Konkret schlägt die Behörde darum einen „Aktionsplan zum verbesserten Schutz öffentlicher Räume” vor, der bereits in den kommenden 16 Monaten umgesetzt werden soll. Eine der wichtigsten Maßnahmen sind dabei „innovative und diskrete Barrieren, um Städte zu schützen ohne ihren offenen Charakter zu ändern“, schreibt die EU-Kommission in einer Mitteilung. (Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article169702640/EU-fordert-innovative-Barrieren-um-Staedte-zu-schuetzen.html)

Sicherheit ist Sache des Bundes. Hier aber sollen nun Gemeinden für Sicherheitsmaßnahmen finanziell aufkommen, deren Notwendigkeit sie nicht einmal verursacht haben. Hinzu kommt die Erschwernis für Anwohner und Geschäftsleute der Fußgängerzone. Bleibt abzuwarten, wie die versenkbaren Poller im Alltag gehandhabt werden. Jedenfalls wäre es legitim, wenn Baden und alle betroffenen Gemeinden die Kosten vom Bund zurückfordern würden.