Endgültiges Scheitern der Stadtregierung in Wohnungsfrage!

Die Grünen haben mit ihrem Vorschlag „Stadt-WGs“ (Wohngemeinschaften) das Scheitern der Stadtregierung in der Badener Wohnungsfrage endgültig eingestanden. ÖVP und Grüne mit ihrem Mehrheitsbeschaffer NEOS sind seit Jahren unfähig, dieses prekäre Problem für junge Badener/innen in unserer Stadt zu lösen, weil ihnen die soziale Verantwortung fehlt. So gehen die Mieten der Gemeindewohnungen stetig nach oben und haben mit Sozialwohnungen nichts mehr zu tun.

Soziales Wohnen von ÖVP, Grünen und NEOS abgelehnt!

Auch abseits der Gemeindewohnungen hätte es genügend Chancen gegeben, soziales Wohnen in Baden umzusetzen, wie z.B. mit dem Landesprojekt „Wohn.Chance.NÖ“: 100 Wohnhäuser wurden in NÖ mit je 8 Wohneinheiten zu je 58 m² mit einer Miete von nur 250 Euro pro Wohnung und Monat errichtet. Die Kosten hätte das Land NÖ zur Gänze übernommen. Alles, was Baden hätte tun müssen, wäre eine Interessensbekundung gewesen.

Die Bürgerliste „wir badener“ hat im Gemeinderat einen entsprechenden Antrag gestellt, der aber von ÖVP/Grünen/NEOS und somit mit 21 zu 20 Stimmen abgelehnt wurde. Gerade für junge Menschen am Start ihres beruflichen Lebens und für Jungfamilien wäre das eine einmalige Chance gewesen.

Nun wollen die Grünen den jungen Badenern Stadt-WGs als Lösung verkaufen und damit Verhältnisse mit niedrigerem Lebensstandard schaffen, wie man sie von Großstadtmetropolen kennt. Was kommt als nächstes: Bett-Sharing (Bed-Sharing) wie im 19. Jahrhundert?

Unsere langjährigen, aber abgelehnten Lösungsvorschläge:

  • Startwohnungen für junge Badener/innen (wir haben rund 800 Gemeindewohnungen! Und das Johannesheim! Gemeinsam mit dem Land NÖ ist auch ein Wohnprojekt (Senioren- und Startwohnungen) auf dem Helenenheim-Areal in der Wiener Straße denkbar!)
  • städtische Mietbeihilfe für ALLE sozial bedürftigen Badener/innen (derzeit nur für Gemeindewohnungsmieter/innen, was dem verfassungsrechtlichen Gleichheitssatz widerspricht)
  • Eigenheimsiedlung für Badener Jungfamilien auf gemeindeeigenen Gründen – Baurechtsvertrag als Starthilfe!