Stadtregierung schläft: Was geschieht mit Martinek-Kasernen-Areal?

Das Martinek-Kasernen-Areal ist die größte Stadtentwicklungschance für Baden seit Jahrzehnten. Doch die schwarz-grün-pinke Stadtregierung schläft, wie bei so vielen wichtigen Zukunftsfragen unserer Stadt.

Trotz mehrerer Dringlichkeitsanträge der Bürgerliste „wir badener“ im Gemeinderat zu diesem Thema und einer daraufhin gebildeten Arbeitsgruppe, die das letzte Mal vor fünf Jahren (!) tagte, tut sich in dieser Sache absolut nichts. Nachdem zuletzt der Bund die wieder militärische Nutzung des Areals bzw. eines Teilareals abgelehnt hat, gilt es, bei der Martinek-Kaserne seitens der Stadt endlich aktiv zu werden.

„Denn: Die Karten sind neu gemischt! – Seit 2017 gibt es eine neue Bundesregierung und somit auch einen neuen Verteidigungsminister. Daher ist es unbedingte Pflicht des Bürgermeisters, erneut mit einer Delegation des Badener Gemeinderates (je Fraktion ein Vertreter) die Interessen der Stadt dem jetzigen Bundesminister zu unterbreiten. Die wieder militärische Nutzung hat dabei absoluten Vorrang.

Zeigt aber der Bund kein Interesse an einer solchen Verwendung, muss über Plan B nachgedacht werden. Der Wunsch bzw. die Forderung der Bürgerliste nach einem Universitätscampus hat sich dabei nicht geändert.

Für die Badener soll in jedem Fall Folgendes auf einem Teil dieses Riesenareals umgesetzt werden, egal ob wieder militärische Nutzung oder Universitätscampus oder vielleicht eine dritte Verwendung: ein großes modernes Sportzentrum statt vieler kleiner auf das Stadtgebiet aufgeteilter Sportanlagen, wie es derzeit in Baden der Fall ist. Das haben sich die Bezirkshauptstadt, die Badener/innen und alle Sportbegeisterten redlich verdient“, so die beiden Mandatare der Bürgerliste „wir badener“, Stadtrat Jowi Trenner und Gemeinderat Wolfgang Trenner.

Foto: Die beiden Bürgerlisten-Mandatare Jowi und Wolfgang Trenner für ein Sportzentrum auf einer Teilfläche des Martinek-Kasernenareals.