Weilburg-Ausstellung: Bürgerliste „wir badener“ verlangt Ausgabenstopp

Die Weilburg in Baden ist ein durchaus interessantes Thema. Die veranschlagten Beträge bzw. bereits erfolgten Auftragssummen und getätigten Ausgaben stehen aber jetzt schon in keinem Verhältnis zu der damit zu erzielenden Öffentlichkeitswirksamkeit für Baden und den zu erwartenden Einnahmen.

Im Jahr 2014 wurden bereits 61.818 Euro exkl. USt für diese Weilburg-Ausstellung mehrheitlich beschlossen.
Zusätzlich wurde im a.o. Voranschlag 2015 ein Betrag von 390.000 Euro für diese Ausstellung und eine kleine Dauerausstellung im Kaiserhaus berücksichtigt, wovon bereits ein großer Betrag (252.000 Euro exkl. USt) vergeben wurde.
Es geht also in Summe um 450.000 Euro exkl. USt für etwas, was in keiner Relation zum Wert dieser Ausstellung für Baden steht. Wir werden es im Rechnungsabschluss 2015 an den Einnahmen ablesen können…

In der jüngsten Stadtratssitzung vom 17. März 2015 wurden abermals Ausgaben im Zusammenhang mit dieser Ausstellung genehmigt, nämlich die Beauftragung einer Wiener Agentur für die Pressearbeit zur Weilburg-Ausstellung im Kaiserhaus, die am 24. April 2015 eröffnet wurde.

16.968,- Euro inkl. USt sollen damit die Stadt Baden für folgende Leistungen bezahlen: Bereitstellung eines Medienverteilers, Textierung der Presseinformation in Deutsch, Emailversand der Presseinformation, Kontaktaufnahme zu ausgewählten Journalisten, Textierung der Einladung zum Pressegespräch und zur Ausstellungseröffnung, Organisation und Koordination des Pressegesprächs, inhaltliche Erstellung der Pressemappe, Pressedokumentation.

Nicht nur, dass die Stadtgemeinde über ein eigenes Pressereferat mit qualifizierter Leitung verfügt, kann auch glücklicherweise auf qualifizierte langjährige Badener Pressefachleute zurückgegriffen werden.

Die Bürgerliste „wir badener“ brachte daher in der Gemeinderatssitzung vom 24. März folgenden Antrag ein:
Der Gemeinderat hebt den Beschluss des Stadtrates vom 17. März 2015 auf und überträgt die in diesem Antrag genannten Aufgaben an das Pressereferat der Stadtgemeinde Baden. Das Pressereferat wird ermächtigt, bei Bedarf qualifizierte Badener Pressefachleute beizuziehen. Allfällige diesbezügliche Kosten werden bis zu einer maximalen Höhe von Euro 3.000,- netto genehmigt.

Der Antrag wurde – wenig überraschend – von ÖVP und Grünen abgelehnt.

Fotoquelle: de.academic.ru

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